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SBIG ST-2000XM PDF Drucken E-Mail
Die SBIG ST-2000XM besitzt einen integrierten Nachführ Sensor. Das Filterrad fasst fünf 1.25" Filter und lässt sich direkt von der Kamera ansteuern.
Als Software kommt die mitgelieferte CCDSoft von Bisque zum Einsatz. Leider weist das Deckglas des Chips am Rand Kratzer auf. Diese lassen sich jedoch durch ein Flat-field korrigieren. Um den Dunkelstrom in Grenzen zu halten muß der Chip auf -25°C gekühlt werden. Dies schränkt den Einsatz bei hohen Außentemperaturen erheblich ein, da laut Herstellerangaben das Peltierelement nur 30°C unter Umgebung kühlen kann. Auch der Taupunkt ist nicht zu unterschätzen, beginnt die Luft dann am Deckglas zu kondensieren.

Trocknung 

Da sich am Chip bei tiefen Temperaturen immer wieder Kondenswasser gebildet hat, wurde die Kamera am Institut für Weltraumforschung auf 4.5·10-4 mBar evakuieren lassen und mit einer Stickstofffüllung versehen. Wem die Evakurierung zu radikal ist, sollte die Trockenpatrone regelmäßig ausheizen. Diese ist mit Karbid gefüllt und muss ein bis zwei Stunden bei 200°C backen. Mutige können dies auch in der Mikrowelle erledigen. 

Nachführung

Die Kamera profitiert vom eingebauten Nachführ-Sensor. 
 
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