Das Celestron C11 habe ich gebraucht in einem sehr guten Zustand gekauft. In Verbindung mit einer Barlow ist es das ideale System zur Beobachtung von Mond und Planeten. Schmidt-Cassegrains sind ebenfalls für die visuelle Beobachtung zu empfehlen. Für die Aufnahme von Nebeln muss man mit einem focal reducer das Öffnungsverhältnis auf f/6.3 oder weniger verkürzen, was konstruktionsbedingt zu einer Vignettierung führt. Ein 11-Zoll Gerät stellt für mich die Grenze der Portabilität dar, deswegen habe ich mir den Megrez-APO zugelegt.
Aufnahmen von Planeten und hochaufgelöste Aufnahmen vom Mond mache ich in Kombination mit einer 1.8× Barlow, da f/18 bei einer Pixel-Größe von 5,6µm optimal sind. Für perfekte Aufnahmen, muss man auf eine gute Justage achten. Diese lässt sich einfach durch leichtes Defokussieren eines Sterns überprüfen. Bestens dafür geeignet sind Jupitermonde und hellere Sterne, die man mit einer Webcam zentriert.
Der Sucher des Celestron lässt sich leicht und präzise über einen Schuh montieren. Leider hat sich sich hier noch kein Standard durchsetzen können. Die Fokussierung durch verstellen des Hauptspiegels verursacht zwangsweise eine Verkippung desselben. In geeigneter Fokussierer mit Motorantrieb von Teleskop-Service schafft hier Abhilfe. Dieser ist bei der Arbeit mit hohen Brennweiten ohnehin unerlässlich.