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Komet C/2012 S1 (ISON)

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Der Komet C/2012 S1 (ISON) befindet sich derzeit (10. Oktober) zwischen Mars- und Erdbahn und beschleunigt fast direkt auf die Sonne zu. Eigentlich haette der Komet schon bei Vorbeiflug des Mars einen Staub- und Gasschweif ausbilden sollen, da die Sonnenenergie in der Entfernung schon ausreicht, die Oberflaeche des Kometen genuegend aufzuheizen.

Der Komet bleibt aber derzeit hinter den Erwartungen zurueck und ist etwa 4,4 Magnituden (=ca. 60 mal) schwaecher als erwartet. Die Gruende dafuer sind unbekannt. Eine Erklaerung dafuer koennte sein, dass der Komet sich schon mehrmals der Sonne genaehert hat und dabei bereits den gesamten Vorrat an Wassereis verdampft hat. Die stark exzentrische Bahn wiederspricht aber dieser Theorie. Viel eher scheint es moeglich, dass es sich bei ISON um einen Asteroiden handelt, der viel weniger Wassereis gebunden hat und demnach nicht wie ein klassischer Komet einen Schweif ausbildet.

Der Komet ist mit 14.7 Magnituden derzeit noch lichtschwächer als der Kleinplanet Pluto. Da es sich aber um keinen periodischen Kometen handelt, kann jederzeit mit einem Ausbruch gerechnet werden und der Komet bildet seinen charakteristischen Schweif aus. ISON befindet sich derzeit im Sternbild des Loewen in der Nahe von Mars und ist z.B. am Sonntag (13.10.) in den Stunden vor Sonnenaufgang (5:00 Uhr) im Osten (96°) etwa 2 Handbreit ueber dem Horizont (23°) zu finden. Der Komet wandert auf Hoehe der Ekliptik am Himmel in Richtung Sonne und sollte ab dem 23. Oktober mit dem Feldstecher beobachtbar sein. Unter pessimistischen Bedingungen ist er auf jeden Fall mit einem kleinen Teleskop zu beobachten. Der Komet geht immer später auf, bis er in der Morgendämmerung ab Mitte November aufgrund der Himmelshelligkeit unsichtbar bleibt.

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Astronomie mit dem Mac

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Wer mit seinem MacBook Pro so wie ich Astronomie betreiben will, der muss wie auch sonst bei Apple üblich eine gut gelaunte Kreditkarte besitzen. Während Programme wie Stellarium auch für den Mac gratis verfügbar sind, ist dies für Aufnahme Software nicht mehr der Fall.

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Fokussierer mit Arduino

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Nachdem sich die Handsteuerung für meinen nFocus Motorfokus verabschiedet hat, war es Zeit eine Alternative zu finden. Für die Planetenaufnahmen wollte ich einen Computergesteuerten Fokussierer haben. Meine Wahl fiel auf den programmierbaren Mikrokontroller Arduino. Dieser kann sowohl autark operieren als auch über USB angesteuert werden, wobei die Ansteuerung über eine virtuelle COM Schnittstelle erfolgt. Diese lässt sich zum Beispiel über Putty einfach ansprechen.

Arduino mit aufgesetzten Motorshield

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. März 2012 um 16:55 Uhr Weiterlesen...
 

Beobachten mit dem AstroPlanner

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Als ich letztens wieder einmal nach langer Zeit im Feld beobachten war kam ich in die Notlage, dass die Milchstrasse bis zum Horizont sichtbar war, und ich nicht wusste, was ich beobachten sollte. Verzweifeltes Blättern im Karkoschka half mir auch nicht weiter und ohne Internet ...

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. August 2012 um 09:07 Uhr Weiterlesen...
 

Total Commander auf dem Mac

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Schon in DOS-Zeiten war der Norton Commander legendär, hat er doch die Dateiverwaltung wesentlich vereinfacht. Unter Windows hat er mit dem Total Commander schnell einen würdigen Nachfolger gefunden.

Obwohl bei Mac OS X die usability großgeschrieben wird, stößt man mit dem Finder schnell an seine Grenzen. Zum Glück gibt es den muCommander. Dieser Clone des TotalCommander (oder Norton Commander) bietet im look&feel von MacOS die gewohnte Oberfläche für komplexere Dateioperationen.

 


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